Tagesklinik für kognitive Neurologie
 Universitätsmedizin Leipzig

Medizin

Arbeitsgebiete

Der Arbeitskreis Medizin dient der allgemeinen medizinischen und spezifischen neurologischen Betreuung der Patienten der Tagesklinik. Das Angebot umfasst sowohl differenzierte neurologisch/neuropsychiatrische Diagnostik als auch entsprechende medikamentöse Therapie. Spezifische Aufgaben sind zunächst Indikationsstellung zu tagesklinischen Therapien nach definierten medizinischen, neuropsychologischen und psychosozialen Kriterien. Unter diagnostischen Aspekten liegt der Schwerpunkt des Fachbereiches in der Differenzialdiagnostik erworbener Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Folgende apparative Untersuchungen kommen in der Tagesklinik selbst oder durch Kooperation mit anderen Einrichtungen des Universitätsklinikums Leipzig zur Anwendung:

3D-3Tesla-Kernspintomographie (MRT), funktionelle Kernspintomographie, MR-Spektroskopie, nuklearmedizinisch bildgebende Diagnostik des Gehirns (SPECT, PET).

Zur Diagnostik zerebro-vaskulärer Erkrankungen stehen sämtliche Ultraschall-Verfahren zur Verfügung (extra- und transkranielle Dopplersonographie, extra- und transkranielle Duplexsonographie, funktionelle Ultraschalldiagnostik). In Kooperation mit der neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Leipzig stehen elektrophysiologische Verfahren, wie Elektroenzephalogramm, Elektroneurographie und Elektromyographie sowie evozierte Potentiale einschließlich MEP zur Verfügung. Durch Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Neuropsychologische Forschung Leipzig kann im Einzelfall und unter wissenschaftlicher Fragestellung auch auf Magnetenzephalographie zurückgegriffen werden.

Ein weiteres Aufgabengebiet des Arbeitsbereiches besteht in der Erstellung wissenschaftlich begründeter neurologisch/neuropsychologischer Zusammenhangsgutachten.

Darüberhinaus obliegt dem Fachbereich Medizin die Aufgabe der Koordinierung und Abstimmung anderweitiger therapeutischer und psychosozialer Maßnahmen.

Arbeitsschwerpunkte

Sowohl unter medizinisch-neurologischen als auch Forschungsgesichtspunkten stehen zerebro-vaskuläre Erkrankungen im Vordergrund. Die zerebralen Mikroangiopathie ist von besonderem wissenschaftlichem Interesse. Bezüglich Therapie kommt der Sekundär-Prävention zerebro-vaskulärer Ereignisse eine besondere Bedeutung zu.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die lokalisationsspezifische Diagnostik schädel-hirn-traumatisierter Patienten. Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten steht hier derzeit die Erfassung diffuser axonaler Schädigungen im Fokus.

In Entwicklung befindet sich der Bereich Diagnostik und Therapie atypischer demenzieller Erkrankungen des Gehirns.

 
Letzte Änderung: 07.07.2009, 16:01 Uhr
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